„Adern sind die Flüsse des Körpers“

(Foto: Das Bild zeigt die Satellitenaufnahme eines australischen Wüsten-Flusses. Wasser ist grün, Vegetation rot eingefärbt. Copyright KARI / ESA, abgebildet mit freundlicher Genehmigung.)

Diagnose durch den Venen-Arzt

„Eine sorgfältige Diagnose ist wichtig, denn nur so kann die beste Methode für einen nachhaltigen Erfolg ausgewählt werden.“

Die Diagnose hat das Ziel, die tatsächliche Ursache hinter den Beschwerden zu finden. Bei einer geschädigten Vene kann dies zum Beispiel eine defekte Venenklappe sein, die nur bei genauer Untersuchung zu entdecken ist.

Andererseits können auch verschieden Krankheiten zum gleichen Symptom führen: Ist zum Beispiel ein Bein geschwollen wegen Thrombose, Venenentzündung, oder einem Lymphödem? Diese Frage muss die Differenzial-Diagnose beantworten, um die richtige Behandlung am richtigen Ort ansetzen zu können.

Die Venen-Diagnose erfolgt mit Licht und Schall und ist deshalb schmerzfrei.

Anschauen und Abtasten

Ein Venenspezialist kann viele klassische Krankheiten schon „auf einen Blick“ erkennen oder mit den Fingern ertasten. Deshalb ist das Anschauen und Abtasten auch aus der modernen Medizin nicht wegzudenken.

Doppler-Ultraschall

Das Ultraschallgerät „ruft“ laut in den Körper hinein, und berechnet aus dem Echo ein Schnittbild. Dabei darf sich zwischen dem Ultraschall-„Lautsprecher“ und der Haut keine Luft befinden- deshalb wird ein Gel aufgestrichen.

Den Doppler-Effekt kann man selbst an einer Bahnstrecke erfahren: Fährt ein Zug auf mich zu, höre ich einen höheren Ton, fährt er von mir weg, einen niedrigeren. Nach diesem Prinzip kann das Ultraschallgerät auch die Flussrichtung von Blut in den Adern bestimmen und farbig darstellen.

Darüber hinaus können moderne Ultraschallgeräte auch Volumina und Blutströme berechnen, und sind deshalb das wichtigste Diagnoseinstrument des Phlebologen.

LRR = Licht-Reflexions-Rheographie

Bei der LRR wird das Bein mit Infrarotlicht beleuchtet. Blutarme Haut reflekiert dieses Licht stärker, als stark durchblutete. Bewegt man jetzt das Bein, wird durch die Muskelpumpe Blut aus den Venen abtransportiert. Das LRR misst dann die Zeit, die zum Nachströmen des Blutes benötigt wird. Diese Zeit ist verkürzt, wenn eine Venenklappe nicht richtig funktioniert.

Behandlung

Welche Behandlung für Sie die Beste ist, hängt vom Befund ab. Manchmal helfen schon Medikamente, Lymphdrainige, oder Kompressionsstrümpfe, manchmal ist auch eine Operation nötig. Die Entscheidung für eine bestimmte Therapie wird der Venen-Arzt gemeinsam mit dem Patienten treffen, wobei Begleiterkrankungen sowie sportliche und berufliche Aktivitäten mit berücksichtigt werden.

Operation durch den Gefässchirurgen

Sollte bei Ihnen tatsächlich eine OP nötig sein, sind Sie bei einem Gefässchirurgen in den besten Händen: Doktor Wolf hat seine Operationstechnik über Jahre hinweg perfektioniert, so dass nur wenige kleine Schnitte nötig sind, um das kranke Gefäss so schonend wie möglich zu entfernen, und um ein Wiederauftreten (Rezidiv) zu verhindern.

Kleinere Eingriffe können unter lokaler Betäubung im eigenen Praxis-OP durchgeführt werden.

Eingriffe, die einen kurzen stationären Aufenthalt zur Nachbeobachtung der Wundheilung erfordern, werden von Dr. Wolf als Belegarzt in der Eulach-Klinik in Winterthur durchgeführt, oder alternativ in der Limmat-Klinik in Zürich.

Vor phleobologischen OP´s müssen Sie übrigens keine Angst haben: Es werden nur ganz kleine Schnitte gemacht, und die Schmerzen sind oft kaum grösser als die Beschwerden, die Sie schon durch Ihre Krankheit hatten.

Aber bevor an eine OP überhaupt zu denken ist, sollten Sie sich von unsem Venen-Spezialist Dr. Wolf erst einmal gründlich untersuchen und beraten lassen!

Eulach-Klinik

Brunngasse 6
8400 Winterthur

Tel. 052 224 48 48
Fax: 052 224 48 49

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www.eulachklinik.ch

Limmat-Klinik

Hardturmstrasse 133
8005 Zürich

Tel. 044 448 30 30
Fax 044 448 30 31
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